Fassade richtig dämmen

Sollten Sie vor der Entscheidung stehen Ihrer Fassade einen Vollwärmeschutz zu verpassen müssen Sie einiges Beachten.

Denn nur die richtige Ausführung garantiert optimale Ergebnisse.

 

Wie dick soll man dämmen ?

Dämmdicken zwischen 16cm und 20cm an Außenwänden und 30cm für Decken sind heute Standart.

Natürlich hängt diese Stärke wieder vom sogenannten Lambda-Wert (Wärmeleitfähigkeit) ab. 

 

Die Wärmeleitfähigkeit - ausgedrückt durch die Wärmeleitzahl (λ) in Watt pro Meter mal Kelvin (W/mK) - beschreibt das Vermögen eines Baustoffes, thermische Energie mittels Wärmeleitung zu transportieren.

einige Lambda-Werte zum Vergleich:

  • (Styropor) Expandiertes Polystyrol (EPS) 0,031 - 0,040 W/mK
  • (Styropor) Extrudiertes Polystyrol (XPS): 0,032 - 0,040 W/mK
  • Mineralwolle: 0,030 - 0,050 W/mK
  • Holzfaserdämmplatten: 0,037 - 0,052 W/mK

Sie sollten sich überlegen welche Dämmung für Sie das Beste ist HIER KLICKEN 

Natürlich werden Sie von Ihrem Fachmann bestens beraten!

Auch hier finden Sie hilfreiche Tipps

Theoretisch lässt sich jede Dämmung auch an jedem Gebäude anbringen.

Es sollte im Vorhinein jedoch der Wandbildner genau untersucht werden. Vielleicht dringt an einer Stelle Feuchtigkeit ein oder der alte Putz lässt sich bereits vom anschauen lösen. 

Hier sollten alle Schäden im Vorhinein beseitigt bzw. das WDVS durch mechanische Befestigung (Dübeln) dementsprechend versorgt werden.

 

Mit dem Anbringen eines Vollwärmeschutzes sollte erst begonnen werden wenn:

- alle Installationen im Untergrund verlegt und Durchbrüche verschlossen sind

- alle Fugen und Schlitze verschlossen sind

- alle anschließende Flächen wie Glas, Holz, Aluminium, Fenster, Türen, Pflastersteine oder Asphalt, usw. abgedeckt sind

- der Untergrund keinerlei Feuchte aufweist.

- der Innenputz und Estrich weitgehend ausgetrocknet sind (ausreichend Lüften)

- alle Horizontalflächen wie Attiken, Mauerkronen, oder Gesimse mit geeigneter Abdeckung versehen sind (Schutz vor  Hinternässung des WDVS im Nachhinein)

- das Niveau der fertigen Geländeoberkante festgelegt wurde 

- alle Anschlüsse und Detailausbildungen im Vorhinein geplant sind  (schlagregensichere An- und Abschlüsse)

- eine Prüfung des Untergrundes gemacht wurde

- bei Altbauten die Ursache für aufsteigende Feuchtigkeit, Salzausblühungen, u.Ä. beseitigt sind 

 

Hier gibts das richtige Werkzeug für EPS bzw. XPS (Styropor)

Das sind die richtigen Dübel für Fassaden 

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Kommentare: 1
  • #1

    Ferdinand Schneider (Donnerstag, 07 Juni 2018 15:29)

    Ich arbeite daran, mein Haus nachhaltiger zu gestalten, und deshalb denke ich auch über einen Vollwärmeschutz nach. Praktisch um zu wissen, was man vorher machen soll. Die meiste Sachen habe ich nachgeschaut, aber ich wurde mal überprüfen ob alle Fugen und Schlitze verschlossen sind.
    http://www.muminovic-gmbh.at/de/d%C3%A4mmen/